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Gleichnis
vom "Scherflein der Witwe": "Er
[Jesus] sah aber auf und schaute die Reichen, wie
sie ihre Opfer einlegten in den Gotteskasten. Er
sah aber auch eine arme Witwe, die legte zwei Scherflein
hinein. - Und er sprach: Wahrlich, ich sage euch:
Diese Witwe hat mehr als alle eingelegt. - Denn
diese alle haben aus ihrem Überfluss eingelegt
zu den Opfern; sie aber hat von ihrer Armut alles
eingelegt, wovon sie lebte." (zit. Neues Testament,
Evangelium des Lukas, Kap. 21, Verse 1-4)
Ein Licht anzünden!
- "Es ist besser, ein Licht anzuzünden,
als über die Dunkelheit zu klagen!" (Chinesische
Weisheit)
Das Licht - "Im Anfang
war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott
war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott. Alle
Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe
ist nichts gemacht, was gemacht ist. In ihm war
das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.
Und das Licht scheint in der Finsternis, und die
Finsternis hat's nicht ergriffen. Es war
ein Mensch, von Gott gesandt, der hieß Johannes.
Der kam zum Zeugnis, um von dem Licht zu zeugen,
damit sie alle durch ihn glaubten. Er war nicht
das Licht, sondern er sollte zeugen von dem Licht. Das
war das wahre Licht, das alle Menschen erleuchtet,
die in diese Welt kommen. Er war in der Welt, und
die Welt ist durch ihn gemacht; aber die Welt erkannte
ihn nicht. Er kam in sein Eigentum; und die Seinen
nahmen ihn nicht auf. Wie viele ihn aber aufnahmen,
denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden, denen,
die an seinen Namen glauben, die nicht aus dem Blut
noch aus dem Willen des Fleisches noch aus dem Willen
eines Mannes, sondern von Gott geboren sind."
(aus dem Evangelium des Johannes, Kap. 1 Vers
1-13)
Der Balken im eigenen Auge
- "Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet
werdet. Denn nach welchem Recht ihr richtet, werdet
ihr gerichtet werden; und bmit welchem Maß
ihr meßt, wird euch zugemessen werden. Was
siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge
und nimmst nicht wahr den Balken in deinem Auge?
Oder wie kannst du sagen zu deinem Bruder: Halt,
ich will dir den Splitter aus deinem Auge ziehen?,
und siehe, ein Balken ist in deinem Auge. Du Heuchler,
zieh zuerst den Balken aus deinem Auge; danach sieh
zu, wie du den Splitter aus deines Bruders Auge
ziehst." (zit. aus Bibel,
Neues Testament, Evangelium
des Mathäus, Kapitel 7,
Verse 1-7) Im
Netz finden Sie die Bibel unter www.bibel-online.net
... WEITER »
Heilig, heilig! - "Es
ist, als ob jeder Baum auf dem Lande zu mir spräche:
Heilig, heilig!" (Ludwig van Beethoven, Briefe,
geb. 1770 in Bonn, gest. 1827 in Wien)
Evangelien - "Ich halte
die Evangelien alle vier für durchaus echt;
denn es ist in ihnen der Abglanz einer Hoheit wirksam,
die von der Person Christi ausging und die so göttlicher
Art ist, wie nur je auf Erden das Göttliche
erschienen ist. Fragt man mich, ob es in meiner
Natur sei, ihm anbetende Ehrfurcht zu erweisen,
so sage ich: Durchaus! Ich beuge mich vor ihm als
der göttlichen Offenbarung des höchsten
Prinzips der Sittlichkeit." (zit. J.W. von
Goethe im Gespräch mit Eckermann am 11.3.1832)
Demokratie - "Nichts
ist widerwärtiger als die Majorität; denn
sie besteht aus wenigen kräftigen Vorgängern,
aus Schelmen, die sich akkommodieren, aus Schwachen,
die sich assimilieren, und der Masse, die nachtrollt,
ohne nur im mindesten zu wissen, was sie will."
(aus "Wilhelm Meisters Wanderjahre II, Betrachtungen
im Sinne der Wanderer" von Johann Wolfgang
von Goethe, geb. 1749 in Frankfurt/Main, gest. 1832
in Weimar)
Sicherheit - "Ohne Sicherheit
vermag der Mensch weder seine Kräfte auszubilden
noch die Frucht derselben zu genießen; denn
ohne Sicherheit ist keine Freiheit." (aus "Grenzen
der Wirksamkeit des Staates" von Wilhelm Freiherr
von Humboldt, geb. 1767, gest. 1835, Preußischer
Staatsmann, Philologe)
Im Himmel "amüsiert
man sich ganz süperbe, man hat alle möglichen
Vergnügungen, man lebt in lauter Lust und Plaisir,
so recht wie Gott in Frankreich. Man speist von
Morgen bis Abend, und die Küche ist so gut
wie die Jagorsche, die gebratenen Gänse fliegen
herum mit den Sauceschüsselchen im Schnabel,
und fühlen sich geschmeichelt, wenn man sie
verzehrt, butterglänzende Torten wachsen wild
wie Sonnenblumen, überall Bäche mit Bouillon
und Champagner, überall Bäume, woran Servietten
flattern, und man speist und wischt sich den Mund,
und speist wieder, ohne sich den Magen zu verderben,
man singt Psalmen, oder man tändelt und schäkert
mit den lieben, zärtlichen Engelein, oder man
geht spazieren auf der grünen Halleluja-Wiese,
und die weißwallenden Kleider sitzen sehr
bequem, und nichts stört da das Gefühl
der Seligkeit, kein Schmerz, kein Mißbehagen,
ja sogar, wenn einer dem andern zufällig auf
die Hühneraugen tritt und excusez! ausruft,
so lächelt dieser wie verklärt und versichert:
Dein Tritt, Bruder, schmerzt nicht, sondern au contraire,
mein Herz fühlt dadurch nur desto süßere
Himmelswonne!" (aus "Ideen. Das Buch Le
Grand", von Heinrich Heine, Reclam-Unviversal-Bibliothek
Nr. 2623, Stuttgart 1972, Kapitel I)
Gaben sind Aufgaben - "Wo
Deine Gaben liegen, da liegen auch Deine Aufgaben."
(Sprichwort)
"Viel Kälte ist
unter den Menschen, weil wir nicht wagen, uns so
herzlich zu geben wie wir sind." (Albert Schweizer)
Qualität - "Qualität
ist, wenn der Kunde zurückkommt, und nicht
das Produkt." (gefunden im Netz)
Das Fenster - "Es traf
sich so, daß sie sich trafen. Er fragte, ob
-, sie sagte: "Nein, es geht nicht, meine Eltern
schlafen!" Dann ließ sie ihn zum Fenster
`rein." (Heinz Erhardt)
Anfang - "Der Anfang
ist die Hälfte des Ganzen." (Politik V,
4, Aristoteles, geb. 384 vor Chr., gest. 322 vor
Chr., Schüler Platos in Athen, Lehrer Alexanders
von Mazedonien)
Mutter - "Die Mutter
liebt die Kinder mehr als der Vater; denn sie weiß,
daß es ihre Kinder sind. Dieser glaubt es
nur." (Menander, geb. 342 in Athen, gest. 291)
Vernunft - "Es gibt
Leute, die meinen, alles wäre vernünftig,
was man mit einem ernsthaften Gesicht tut." (Georg Christoph
Lichtenberg, geb. 1742 in Ober-Ramstadt, gest. 1799
in Göttingen, Prof. der Naturwissenschaften)
Glückliche Einfälle
- "Wenn jemand alle glücklichen Einfälle
seines Lebens sammelte, so würde ein gutes
Werk daraus werden. Jedermann ist wenigstens des
Jahres einmal ein Genie." (Georg Christoph
Lichtenberg, geb. 1742 in Ober-Ramstadt, gest. 1799
in Göttingen, Prof. der Naturwissenschaften)
Die beste Anbetung, Prinz,
ist dankende Freude." (Aridäus, Philotas
3, Gotthold Ephraim Lessing, geb. 1729 in Kamenz,
gest. 1781 in Braunschweig)
"Der höhere Mensch
empfindet keine Verbitterung darüber, wenn
ihn die Menschen nicht beachten." (Konfuzius,
geb. um 551 v. Chr., gest. um 479 v. Chr., chinesischer
Philosoph)
"Wer schaffen will,
muss fröhlich sein." (Theodor Fontane,
geb. 1819 in Neuruppin, gest. 1898 in Berlin, Apotheker,
Journalist, Theaterkritiker, Dichter)
"Nichts ist entspannender,
als das anzunehmen, was kommt." (zit. Dalai
Lama, geistliches Oberhaupt der tibet. Buddhisten,
Friedensnobelpreis 1989, geb. 1935)
"Heute,
nur heute
werde
ich zehn Minuten meiner Zeit einer guten Lektüre
widmen; wie die Nahrung für das leibliche Leben
notwendig ist, so ist die gute Lektüre notwendig
für das Leben der Seele." (aus »Die zehn Regeln der
Gelassenheit« von Papst Johannes XXIII.) -»
ALLE ZEHN REGELN ... »
Die Ehe ist der Versuch,
zu zweit mit den Problemen fertig zu werden, die
man alleine nie gehabt hätte." (Woody
Allen, *1935, amerik. Schauspieler u. Regisseur)
"Eine glückliche Ehe ist wie eine lange Unterhaltung,
die einem trotzdem zu kurz vorkommt." (André Maurois (1885-1967),
eigtl. Emile Herzog, frz. Schriftsteller)
"Heiratet auf jeden Fall!
Kriegt ihr eine gute Frau, dann werdet ihr glücklich.
Kriegt ihr eine schlechte, dann werdet ihr Philosophen,
und auch das ist nützlich für einen Mann."
(Sokrates, griech. Philosoph, 470-399 v. Chr.)
Unermüdliche Ausdauer
- "Zwei Dinge sind zu unserer Arbeit nötig:
unermüdliche Ausdauer und die Bereitschaft,
etwas, in das man viel Zeit und Arbeit gesteckt
hat, wieder wegzuwerfen." (Albert Einstein)
"Feingedrechselte
Worte und ein wohlgefälliges Gebaren sind
selten Zeichen wahrer Menschlichkeit." (Konfuzius)
Entscheiden - "Wer das
Ziel kennt, kann entscheiden. Wer entscheidet, findet
Ruhe. Wer Ruhe findet, ist sicher. Wer sicher ist,
kann überlegen. Wer überlegt, kann verbessern."
(Konfuzius)
Orchideenthemen
- (zit. aus einem Interview des SPIEGEL mit Außenminister
Joschka Fischer, Online-Ausgabe vom 30.08.04): "SPIEGEL:
Der eine grüne Minister kämpft hingebungsvoll
für Windräder und Solarzellen, die Kollegin
entwickelt Diäten für dicke Kinder, der
dritte tingelt für einen deutschen Uno-Sicherheitsratssitz
um die Welt. FISCHER: Alles Unsinn. Die Grünen
bekleiden doch keine Wohlfühlressorts. Der
Atomausstieg, die erneuerbaren Energien, die Bekämpfung
von Tierseuchen und Pfusch in der Lebensmittelverarbeitung,
das Engagement für eine andere Landwirtschaft,
das sind keine Orchideenthemen. Einverstanden, diese
Probleme stehen nicht im Zentrum des Sozialumbaus.
Aber sie haben entscheidend mit der Zukunftsfähigkeit
unseres Landes zu tun."
Am Ziel!
- "Wer meint, er ist am Ziel, der geht geht
zurück." (Laotse)
Warten UND
handeln! - Erfolg hat nur, wer etwas tut, während
er auf den Erfolg wartet." (Thomas A. Edison)
3 Seiten
- Jedes Ding hat drei Seiten: Eine, die Du siehst,
eine, die ich sehe und eine, die wir beide nicht
sehen. ( Chines. Sprichwort
Sehen - "Man sieht oft
etwas hundert Mal, tausend Mal, ehe man es zum allerersten
Mal wirklich sieht." (Christian Morgenstern)
"Unsere Herzen
sind ein Acker. Wenn ich dort etwas ernten will, muss ich säen, düngen, Unkraut
jäten. Ich muss dem Partner Gutes an Leib und Seele tun. Wenn das wechselseitig
funktioniert, führen beide eine glückliche Ehe." (Volker Lehnert,
43, ev. Pfarrer, zitiert in einem Artikel der Rheinischen
Post in der Rubrik "Liebe im Rheinland")
... WEITER »
Vom Wachsen der Saat - "Und
er [Jesus] sprach: Mit dem Reich Gottes ist es so,
wie wenn ein Mensch Samen aufs Land wirft und schläft
und aufsteht, Nacht und Tag; und der Same geht auf
und wächst - er weiß nicht, wie. Denn
von selbst bringt die Erde Frucht, zuerst den Halm,
danach die Ähre, danach den vollen Weizen in
der Ähre." (Bibel, Neues Testament, Evangelium
des Markus, Kap. 4, Verse 26-29) Kommentar:
Für uns Menschen kommt es darauf an, Samen
der Liebe in die "Felder unseres Lebens"
zu streuen. Ein freundliches Lächeln, ein liebes
Wort, ein Gruß, eine tatkräftige Hilfe,
einfach ein Zeichen, daß uns unser Mitmensch,
unsere Mitwesen allesamt nicht egal sind, auch die
Tiere. Und zwar dann, wenn wir Menschen einst mehr
und mehr zusammenhalten und füreinander da
sind, wenn wir Frieden schließen mit uns selbst
und mit der Natur, wird das Reich Gottes mehr und
mehr aufwachsen. (khk 21.08.04)
"Ich mag meine Frau als
Gesamtkunstwerk. Wenn man ein Stück weglässt, ist es nicht mehr meine Frau.
Natürlich gibt es etwas, das mich stört. Aber man muss auch die negativen Seiten
lieben." (zit. Kurt Schürmanns, 69, früher Bahnbeamter, zitiert
in einem Artikel der Rheinischen Post in der Rubrik "Liebe im Rheinland") ... »
Drei Wahrheiten - "Es
gibt drei Wahrheiten: Meine Wahrheit, deine Wahrheit
und die Wahrheit." (Chinesisches Sprichwort)
Wind des Wandels - "Wenn
der Wind des Wandels weht, bauen die einen Schutzmauern,
die anderen Windmühlen." (Chinesisches
Sprichwort)
Das ist gut! - "Jeden
mit Glück zu erfüllen, auch sich, das
ist gut." (Doris Schröder-Köpf)
Ja und Nein - "Wer Ja
zu sich selbst sagt, muss manchmal auch Nein zu
anderen sagen." (Lebensweisheit)
Die
moderne Medizin
- "Die moderne Medizin
verlängert das Leben, aber
auch das Sterben." - (Zitat
eines kathol. Priesters kurz
vor dem Tod meiner Mutter, die
nach einem Herzinfarkt, drei
Wiederbelebungs- versuchen per
Elektro-Schock noch eine Woche
im Koma lag und es am 11.1.99
dann dennoch vorzog, in die
jenseitige Welt überzuwechseln.) P.S.
Zum Thema "Tod" und
"Sterben": Wer
vor seinem Tod nicht allzulange
durch allerlei medizinische Tricks
der Apparate-Medizin künstlich
fortleben möchte, kann
sich mit einem sogenannten Patiententestament
"absichern". Eine
Formulierungshilfe für
solch ein Patiententestament
finden Sie auf einer Seite
des Bundesjustizministeriums
(im PDF-Format): ... »
Ordnung - "Gebraucht
der Zeit, sie geht so schnell von hinnen, doch Ordnung
lehrt Euch Zeit gewinnen!" (Mephistopheles,
Faust 1, Studierzimmer, Johann Wolfgang von Goethe)
"Die wahre Heimat ist eigentlich
die Sprache. Sie bestimmt die Sehnsucht danach,
und die Entfernung vom Heimischen geht immer durch
die Sprache am schnellsten." (Wilhelm Freiherr
von Humboldt)
"Bedenke
bei allem, was Du tust, das Ende!" (Lebensweisheit)
Gesprächsthema - "Junge
Leute reden von dem, was sie tun, alte von dem,
was sie getan haben, und Narren von dem, was sie
tun wollen." (aus Frankreich)
Eile - "Eilen hilft
nicht. Zur rechten Zeit fortgehen ist die Hauptsache."
(Lafontaine)
Glück - "Das Paradies
der Erde / liegt auf dem Rücken der Pferde,
/ in der Gesundheit des Leibes / und am Herzen des
Weibes." (Vermischte Gedichte und Sprüche
34, Friedrich von Bodenstedt)
Tunfisch
- "Daß man Tunfisch auf einmal so schreibt,
als müßte der Fisch etwas tun, bei Thron
aber bleibt das h nach dem T, das soll mir mal einer
erklären." (Hans-Werner Kilz, Chefredakteur
der Süddeutschen Zeitung, im FAZ-Interview
am 8.8.04 zur Rechtschreib-Reform)
Liebe - "Mensch, was
du liebst, in das wirst du verwandelt werden. Gott
wirst du, liebst du Gott, und Erde, liebst du Erden.
(aus "Der Cherubinische Wandersmann",
Angelus Silesius)
Sinn der
Partnerschaft - "Der Sinn der Partnerschaft
ist nicht zusammenzuwachsen, sondern zusammen zu
wachsen." (aus "Gedankensprünge",
Ernst Reinhardt)
Der
Liebende
- "Der Liebende gibt sich
dem andern. Der Verliebte nimmt sich den andern."
(Johann Jakob Moser)
Die Personen in einem Buch
- "Was tun die Personen in einem Buch, wenn
es gerade niemand liest?" (zit. M. Ende aus
"Mein Lesebuch")
Panik-Fantasien - "Mein
Leben war voll von fürchterlichem Unglück,
das meist gar nicht passiert ist." (Montaigne,
frz. Philosoph)
Eigenlob
ist gut!
- "Wenn niemand Sie lobt,
müssen Sie das so lange selbst tun, bis Sie
wieder an sich glauben können. Ja, tun Sie
das! Und Sie werden die herrliche Erfahrung machen,
dass auch andere wieder an Sie glauben!" (aus
Erich J. Lejeune, "Lebe ehrlich, werde reich!")
Vom Senfkorn - Und er [Jesus]
sprach: Womit wollen wir das Reich Gottes vergleichen,
und durch welches Gleichnis wollen wir es abbilden?
Es ist wie ein Senfkorn: wenn das gesät wird
aufs Land, so ist's das kleinste unter allen Samenkörnern
auf Erden; und wenn es gesät ist, so geht es
auf und wird größer als alle Kräuter
und treibt große Zweige, so daß die
Vögel unter dem Himmel unter seinem Schatten
wohnen können." (Bibel, Neues Testament,
Evangelium des Markus, Kap. 4, Verse 30-32)
 Wege
- "Wege entstehen dadurch, dass man sie geht."
(Franz Kafka)
Das richtige
Wort
- "Die größte
Macht hat das richtige Wort zur richtigen Zeit."
(Mark Twain)
Welt verändern - "Eh'
Du anfängst, die Welt zu verändern, gehe
dreimal durch dein eigenes Haus." (Chinesisches
Sprichwort)
Gegenwart
- "Genau genommen leben sehr
wenige Menschen in der Gegenwart. Die meisten
bereiten sich darauf vor, demnächst zu leben."
(Jonathan Swift)
"Heilig,
heilig ist die Zeit. Doch ich hab's eilig, eilig;
tut mir leid!! - Und tschüss!" (khk)
Sexpartner - "Viele
lieben den Sex; aber nicht unbedingt auch den Sexpartner."
(khk / Spruch zum allseits beliebtem Thema "Partnerschaft
und Liebe")
Partnerschaft - "Ich
gehöre zu dir. Aber ich gehöre dir nicht."
(Spruch zum Thema Partnerschaft)
Was sie tun ist nicht heilig!
- "Sie
behaupten, unsere Erde gehört ihnen. Seht Brüder,
der Frühling ist da. Die Sonne hat die Erde
umarmt. Bald werden wir die Kinder dieser Liebe
sehen. Jeder Same, jedes Tier ist erwacht. Dieselbe
Kraft hat auch uns geboren. Darum gewähren
wir auch unseren Mitmenschen und unseren Freunden,
den Tieren, die gleichen Rechte wie uns, auf dieser
Erde zu leben. Aber hört Brüder. Jetzt
haben wir es mit einer anderen Art zu tun. Sie waren
wenige und schwach; jetzt aber sind es viele und
sie sind stark und überheblich. Es ist kaum
zu glauben, sie wollen die Erde umpflügen.
Habgier ist ihre Krankheit. Sie haben viele Gesetze
gemacht und die Reichen dürfen sie brechen,
die Armen aber nicht. Sie nehmen das Geld der Armen
und Schwachen, um die Reichen und Starken damit
zu stützen. Sie sagen, unsere Mutter, die Erde,
gehöre ihnen; sie zäunen uns, ihre Nachbarn,
von unserer Mutter ab. Sie beschmutzen unsere Mutter
mit ihren Gebäuden und ihrem Abfall. Sie zwingen
unsere Mutter, zur Unzeit zu gebären. Und wenn
sie keine Frucht mehr trägt, geben sie ihr
Medizin, auf das sie aufs neue gebären soll.
Was sie tun ist nicht heilig. Sie sind wie ein Fluß
zur Zeit des Hochwassers. Im Frühling tritt
er über die Ufer und zerstört alles auf
seinem Wege..." (Sitting Bull, um 1831 - 1890,
eigentlich Tatanka Yotanka, Häuptling der Hunkpapa-Sioux)
"Einsamkeit
beginnt, wenn man das Vertrauen verlernt."
(Silentseas)
"Einen
Menschen lieben heißt, ihn so zu sehen,
wie Gott ihn gemeint hat." (Dostojewski, Fjodor
Michailowitsch, russischer Schriftsteller, 1821
- 1881)
"Haraka haraka haina baraka!"
- übersetzt: "Schnell, schnell bringt
keinen Segen!"
"Schneller als ein Pfeil
entflieht die Zeit, und keine Kunst und keine Erfindungsgabe
kann den verlorenen Tag je wieder zurückrufen."
(Sprichwort aus Japan)
"Freundschaft ist Gefühl
und Verständnis füreinander und Hilfsbereitschaft
in allen Lebenslagen." (Cicero, röm. Staatsmann,
Redner u. Philosoph, 106-43 v.Chr.)
"Besser im Winkel auf dem Dach wohnen als mit einem zänkischen Weibe zusammen in
einem Hause." (Altes Testament, Buch der Sprüche 21,9)
"Der Mensch
bringt jeden Morgen sein Haar in Ordnung,
nicht aber sein Herz."
(aus China)
"Kalter Tee und kalter Reis
mögen noch hingehen, aber kalte Worte sind
nicht zum Ausstehen." (aus China)
"Reden
kocht keinen Reis." (aus China)
"Der Mensch hat dreierlei Wege,
klug zu handeln: Erstens durch Nachdenken, das ist
das Edelste. Zweitens durch Nachahmen, das
ist das Leichteste. Und drittens durch Erfahrung,
das ist das Bitterste." (Konfuzius)
Zünde
ein Licht an!
- "Klage nicht über
die Finsternis, sondern zünde ein Licht an!"
(Chinesische Weisheit)
Nachrichtensprecher
- "Nachrichtensprecher fangen stets mit 'Guten
Abend' an und brauchen dann 15 Minuten, um zu erklären,
daß es kein guter Abend ist." (Rudi Carell,
Showmaster)
It's never
too late!
- "Man darf niemals 'zu spät' sagen. Auch in der Politik ist es
niemals zu spät. Es ist immer Zeit für einen neuen Anfang." (Konrad
Adenauer, erster Bundeskanzler der BRD)
Die sieben Todsünden
der modernen Gesellschaft: "Reichtum ohne Arbeit;
Genuss ohne Gewissen; Wissen ohne Charakter; Geschäft
ohne Moral; Wissenschaft ohne Menschlichkeit; Religion
ohne Opfer; Politik ohne Prinzipien..." (Dalai
Lama)
Alle Menschen werden Brüder
- "Es ist phantastisch, dass der Fußball in der Lage ist, an einem Tag alle
Menschen zu vereinen, was die Politiker bislang vergeblich versuchen. Es gibt
ein Lied dazu, das heißt: Alle Menschen werden Brüder." (Otto Rehhagel,
Trainer der griechischen National-Elf nach dem EM-Sieg
2004 im SPIEGEL-Interview)
Alltag
- "Wenn der Alltag dir arm
erscheint, klage ihn nicht an - klage dich an, daß du nicht stark genug bist,
seine Reichtümer zu rufen, denn für den Schaffenden gibt es keine
Armut." (Rainer Maria Rilke)
Scham - "Wenn die meisten sich schon
armseliger Kleider und Möbel schämen, wieviel
mehr sollten wir uns da erst armseliger Ideen und Weltanschauungen
schämen." (Albert Einstein)
Tiere und Pflanzen, Geister und Engel - "Der
Mensch muss wieder nach unten mit den Tieren, mit den
Pflanzen, mit der Natur überhaupt, und nach oben
mit den Geistern und Engeln in Beziehung treten!"
(Joseph Beuys, bildender Künstler)
Wein, Weib und Gesang -
"Wer nicht liebt Wein, Weiber und Gesang, der bleibt
ein Narr ein Leben lang." (Martin Luther)
"Wie die
Sonne nicht
auf Lob und Bitten wartet, um aufzugehen, sondern eben
leuchtet und von der ganzen Welt begrüßt
wird, so darfst auch du weder Schmeichelei noch Beifall
brauchen, um Gutes zu tun. Aus dir selbst heraus musst
du es tun." (Epiktet)
Schwierigkeiten - "Die
Schwierigkeiten wachsen, je näher man dem Ziele
kommt." (Goethe)
"Beim Beginne einer Unternehmung
und unweit des Zieles ist die Gefahr des Misslingens
am größten. Wenn Schiffe scheitern, so geschieht
es nahe am Ufer." (Börne)
Sternenstaub - "Ich habe
auch die Gabe, eine verbitterte Kassiererin an der Supermarktkasse
für Sekunden zum Blühen zu bringen, indem
ich sie als Mensch wahrnehme. An guten Tagen gehe ich
wie ein Engel durch die Stadt und versprühe überall
ein bisschen Sternenstaub." (Ernie Reinhardt alias
Lilo Wanders in einem Interview im STERN 26/2004)
Jeden Bissen Brot
- "Ich weiß jetzt, dass Gesundheit keine
Selbstverständlichkeit ist, jeder einzelne Tag
ist ein Glücksfall. Ich genieße dieses Glück,
ich genieße jeden einzelnen Tag, jede einzelne
Handlung, jeden Bissen Brot, jeden Blick aus dem Fenster.
Das Leben ist wieder ein Abenteuer." (Herbert von
Karajan in einem STERN-Interview anlässlich seines
75.ten Geburtstags, nach überstandener Krankheit)
Die liebe Sonne
- "Wie die Sonne erst alle
Dinge in der Landschaft sichtbar macht, so die Liebe
in der Seelenlandschaft." (Zenta Maurina)
Ideen
- "Gott segne unser Land!"
[...] "Deutschland ist mir zu langsam auf seinem Weg
in die Wissensgesellschaft. Mein Traum aber geht noch
weiter. Deutschland soll ein Land der Ideen werden!".
(Hörst Köhler, Bundespräsident der BRD
ab 01.07.04). Mehr Informationen
über Horst Köhler bei
wikipedia.de ... WEITER »
"Das erste, was ich der deutschen Politik empfehle,
ist, dass wir uns weniger um uns selber drehen. Wir
sind so mit uns selbst beschäftigt, dass
wir die Sorgen der anderen gar nicht sehen." (Johannes
Rau, 24.11.03, vor Abschluss seiner Lateinamerika-Reise,
in einem Interview mit dem Deutschlandradio Berlin)
Die Zukunft der Kinder
- "Es gibt weder große Entdeckungen noch
wahren Fortschritt, solange noch ein unglückliches
Kind auf der Welt ist."
(Albert Einstein)
"Wenn man zwei Stunden lang mit einem netten
Mädchen zusammensitzt, meint man, es wäre
eine Minute. Sitzt man jedoch eine Minute auf einem
heißen Ofen, meint man, es wären zwei Stunden.
Das ist Relativität." (Albert Einstein)
"Wenn
wir die Menschen
nur nehmen, wie sie sind, so machen wir sie schlechter;
wenn wir sie behandeln, als wären sie, was sie
sein sollten, so bringen wir sie dahin, wohin sie zu
bringen sind." (Goethe)
"Worte,
die von Herzen
kommen, gehen zu Herzen." (Sprichwort aus Afrika)
"Es
gibt einen Hunger nach dem täglichen Brot und einen
Hunger nach Liebe, Freundlichkeit und gegenseitiger
Achtung. Eben dies ist die größte Armut,
unter der die Menschen heute so leiden." (Mutter
Theresa in 'Worte der Liebe', 1975)
"Bittet,
so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden;
klopfet an, so wird euch aufgetan." (zit. Jesus,
Neues Testament, Matthäus-Evangelium 7,7)
"Willst du immer weiter schweifen?
/ Sieh, das Gute liegt so nah. / Lerne nur das
Glück ergreifen: / Denn
das Glück ist immer da." (Goethe, Erinnerung)
Lebensumstände
- "Wenn ein Mensch seine
Gedanken über Menschen und Dinge ändert, wird
er finden, dass sich die Dinge und die Menschen auch
ihm gegenüber ändern. Lasst einen Menschen
sein Denken radikal ändern, und er wird erstaunen,
ob der schnellen Wandlung, die alsbald in den äußeren
Umständen seines Lebens eintreten wird. Die Menschen
ziehen nicht das an sich heran, was sie begehren, sondern
das, was sie denken." (James Lane Allen)
"Ungeduld
ist es, die den Menschen von Zeit zu Zeit anfällt,
und dann beliebt er sich unglücklich zu finden."
(Goethe)
"Man
ist nur eigentlich lebendig,
wenn man sich des Wohlwollens anderer erfreut."
(Goethe)
"Jeder
Mensch hat das Bedürfnis,
von irgendeinem anderen Menschen
als wichtig betrachtet zu werden
und irgend etwas zu tun, das
einen Nutzen hat." (John
A. Schindler)
"Wir leben alle auf
derselben Erde, aber jeder in einer anderen Welt."
(khk)
"Es ist besser, das
Geringste von der Welt zu thun, als eine halbe Stunde
für gering zu halten." (Goethe)
"Wenn du einen Fehler machst, verpass
nicht auch noch die Lektion." (Dalai Lama)
"Das Glück ist ein Schmetterling",
sagte der Meister. "Jag ihm nach und er entwischt
dir. Setz dich hin, und er lässt sich auf deiner
Schulter nieder." "Was soll ich also tun,
um das Glück zu erlangen?" fragte der Schüler.
"Hör auf, hinter ihm her zu sein." "Aber
gibt es nichts, was ich tun kann?" "Du könntest
versuchen, dich ruhig hinzusetzen, wenn du es wagst."
(Anthony de Mello, aus "Gib deiner Seele Zeit")
"Wo
ein Wille, ist auch ein Gebüsch!"
(Sprichwort aus der "Subkultur")
"Wo ein Wille, ist auch
ein Weg. Wo aber kein Weg ist, da ist immer noch ein
Umweg." (Niederländisches Sprichwort).
"Wenn
man alle Gesetze studieren wollte,
so hätte man gar keine
Zeit, sie zu übertreten."
(zit. Goethe in "Maximen
und Reflexionen".)
"Vernachlässige
nicht dein eigenes Feld, um das eines anderen zu jäten."
(aus China)
"Verstehen
kann man das Leben rückwärts;
leben muss man es aber vorwärts."
(Sören Kierkegaard)
"Einen
Fluss braucht man nicht schieben. Er fließt von selbst."
(Spruch aus dem Weltenraum des
ZEN)
"Es
ist nicht wenig Zeit, was wir
haben, sondern es ist viel Zeit,
die wir nicht nützen."
(Seneca, Abhandlungen)
"Carpe
diem!" - "Nützet
den Tag!" (zit. Horaz,
Oden I, 11)
Fortsetzung folgt ...
...mit www.hallo-mg.de gut orientiert!
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